Nach Remis in Lübbecke vorne mit dabei

19.03.2017 00:00

Spannender kann es nicht mehr sein: Zwei Runden vor Saisonschluss stehen fünf Mannachaften, also die halbe Liga, mit jeweils 9:5 Zählern an der Spitze der Bezirksliga. Mit dabei der Schachverein Oetinghausen, der beim Auswärtsspiel in Lübbecke zu einem 4:4 kam.

Ersatzgeschwächt konnte das Team nur mit 7 Spielern antreten und Hans-Dieter Wolf (Brett 4) verlor schon nach einer guten Stunde entscheidendes Material, so dass Oetinghausen mit 0:2 in Rückstand geriet. Ulrich Drexhage (7) remisierte in ausgeglichener Stellung ebenso wie Reinhold Rolof (6), dessen Turmendspiel völlig gleich stand. Den ersten vollen Zähler holte Witold Gruszecki (5), der nach Materialgewinn das Endspiel konsequent zum Sieg führte. Mehr Formsache war es für Mannschaftsführer Matthias Reimann (2), er gewann Bauer um Bauern, am Ende den ganzen Punkt – 3:3.

Nur zu einem Remis reichte es für Dieter Hölsebeck (8), der als Neuling in der Mannschaft eine Bereicherung ist und diesmal sogar die bessere Endspielstellung erzielte. Nun lief nur noch das entscheidende Spiel am Spitzenbrett. Nach überstandener Zeitnot bot Hans-Jürgen Lübbe in etwas besserer Stellung Remis, was sein Gegner, der praktisch das ganze Spiel über unter Druck stand, gerne annahm.

Somit entstand die kuriose Situation, dass Herford, Oetinghausen, Löhne, Rödinghausen und Lübbecke die Plätze 1-5 belegen, nur unterschieden durch insgesamt 6 Brettpunkte. Es wird also spannend, nicht zuletzt deshalb, weil bis zu drei Teams in die Bezirksliga aufsteigen können. Oetinghausen muss am vorletzten Spieltag (7. Mai) zu Porta Westfalica.