SV Oetinghausen darf aufsteigen

11.05.2014 00:00

Gegen den Tabellenführer Enger-Spenge IV vergoldete der Schachverein Oetinghausen eine in jeder Hinsicht bemerkenswerte Saison. Erstmals trat das Team komplett an, gewann und sicherte sich mit Tabellenplatz 2 das Aufstiegsrecht in die Bezirksliga.

Wer hätte das zu Beginn der Saison im September 2013 gedacht? Nie konnten acht Spieler aufgeboten werden, mindestens ein, oft sogar zwei, einmal gar drei Bretter mussten kampflos abgegeben werden. Trotzdem verlor die Mannschaft nur einmal, spielte zweimal remis und gewann tatsächlich alle anderen Partien, so dass nun 14:4 Punkte punktgleich mit Enger-Spenge IV zu Buche stehen.

Die letzte Runde begann damit, dass Mannschaftsführer Matthias Reimann einen neuen Mitspieler noch rechtzeitig anmelden konnte und ein weiterer gerade auf Heimaturlaub weilte. Die Begegnung begann noch wenig überraschend mit vier Remisen durch Witold Gruszecki (Brett 3), Reinhold Roloff (5), Mokrane Yahiatène (6) und den neuen Mann Hans-Jürgen Rubbel (8).

Jürgen Uphoff (7) nutzte es sofort aus, dass sein Gegner ein zweizügiges Matt übersah und brachte Oetinghausen in Führung. Hans-Jürgen Lübbe (2) remisierte und Michael Schiffner (4) baute die Führung auf nun 4,5:2,5 aus. Da gab es für die Gastgeber nichts mehr zu gewinnen und an Brett eins einigte sich Matthias Reimann schnell auf remis.

Nun wird in Oetinghausen überlegt, ob man aufsteigen will. Noch vor wenigen Wochen erschien das aussichtslos, vor allem angesichts der sehr dünnen Personaldecke.Doch nun kommt zur neuen Saison noch weitere Verstärkung, so dass ernsthaft angedacht ist, wieder in die Bezirksliga zurückzukehren, in der der SV Oetinghausen viele Jahre lang gespielt hat.